An vielen Gebäuden wurden die Fassaden saniert, die Fahrbahnoberflächen wurden rekonstruiert, es entstand eine Fußgängerzone, stark verändert haben sich auch der Platz des Friedens (Mírové náměstí) und der Untere Marktplatz (Dolní náměstí). An vielen Stellen wurde der grauschwarze Asphalt durch Steinpflaster ersetzt. Neue Objekte entstanden, andere wurden saniert, neue Grünflächen in neuen und wieder hergestellten Parks sind hinzugekommen, die Stadtmöblierung wurde ergänzt.
Eines der realisierten Vorhaben war die in den Jahren 2000 bis 2004 durchgeführte Komplettsanierung des Gebäudes, in dem sich das Museum für Glas und Bijouterie befindet. Zu einer weiteren Etappe der Veränderungen in der Stadt gehörte auch der Bau des Komplexes des Eurozentrums an der Stelle des ursprünglichen Ausstellungsgeländes von Jablonec. In den Jahren 2004 bis 2005 wurde das neue Handelszentrum gebaut, das zum Zentrum des kulturellen Geschehens in der Stadt wurde. Sein Bau wurde von der EU im Rahmen des Phare-CBC-Programms 2002 mitfinanziert.
Ab 2005 wurden auch einige Straßen und Plätze grundlegend saniert. Ab der St.-Anna-Kirche in Richtung Unterer Marktplatz (Dolní náměstí) und der Straße Lidická wurde die Fußgängerzone um die Straßen Soukenná und Dvorská erweitert. Im Jahre 2006 änderten sich auch das Gesamtbild und die Nutzung des Unteren Marktplatzes (Dolní náměstí). Dieser zweitälteste Platz in Jablonec wurde in den vergangenen Jahrzehnten vor allem für den öffentlichen Nahverkehr genutzt. In dem genannten Jahr wurde die Asphaltoberfläche durch ein Natursteinpflaster ersetzt, es wurden Grünpflanzen gepflanzt und der Platz wurde durch Wasserspiele belebt. Die Sanierung der beiden letztgenannten Straßen, des Unteren Marktplatzes (Dolní náměstí) und der St.-Anna-Kirche erfolgte im Rahmen des Projektes Regenerierung des historischen Stadtzentrums von Jablonec nad Nisou und zwar mit Mitteln aus dem Gemeinsamen Regionalen Operationellen Programm. Der Verkehr wurde vom Marktplatz größtenteils in andere Straßen verlegt.
Die Straße U Muzea (Am Museum) verbindet den Unteren Marktplatz (Dolní náměstí) mit dem Museum für Glas und Bijouterie. Auch diese Straße wurde komplett saniert und zusammen mit der Straße Jiráskova zur Fußgängerzone erklärt. Dieses erweiterte Stadtzentrum wird durch den Dr.-Farský-Platz mit der evangelischen Kirche abgeschlossen. Auch dieser Platz wurde 2006 verändert. Die Sanierung der Straßen U Muzea, Jiráskova und des Dr.-Farský-Platzes erfolgte im Rahmen des Nationalen Phare-Programms 2003.