Der große Granitblock ruht an vier kleineren Steinen, und das ganze System bildet eine Art offene Höhle. Auf dem oberen Steinblock befinden sich kleinere Vertiefungen, die die Bildung von Steinkesseln andeuten. Die Abflussrinne eines dieser Steinkessel ist angeblich der Abdruck des Teufelsschwanzes. Wir finden hier auch mehrere kleinere, künstlich gehauene Stufen.
Die Menschen wussten schon in der Vergangenheit die Natursehenswürdigkeiten so sehr zu schätzen, dass sie sie vor dem Verfall schützen konnten. Auch der Teufelsstein war gefährdet. Der bekannte Jablonecer Chronist Adolf Lilie schrieb 1895 in seiner Heimatkunde des Bezirkes Jablonec nad Nisou: In der letzten Zeit musste der Teufelsstein dem Angriff der Steinmetze standhalten; die Arbeiten wurden aber eingestellt, und so wird diese beachtenswerte Felsformation vielleicht noch lange erhalten bleiben. Die von den Werkzeugen der Steinmetze verursachten Löcher weisen allerdings noch heute auf ihre Bestrebungen hin.